Flachschleifen


Mittels Flachschleifen im Lohn wird geschliffene Qualität erstellt. Wenn Werkstücke präzise gefertigt werden und entsprechende Lage- und Formtoleranzen eingehalten werden müssen, wird eine Feinstbearbeitung nötig. Auch nach Wärmebehandlungen setzt man für viele Bauteile das Flachschleifen für den Werkzeug und Formenbau ein.


Oberflächengüte durch Flachschleifen im Lohn

Auf CNC-gesteuerten Maschinen wird neben besten Form- und Lagetoleranzen durch Flachschleifen für den Werkzeug und Formenbau auch die erforderliche Oberflächengüte erreicht. Das Profilieren von Schleifscheiben ermöglicht uns die Bearbeitung von schwierigsten Geometrien. Flachschleifen im Lohn erzeugt bessere Ergebnisse, als wenn die Werkstücke lediglich gefräst werden. Die besonders gute Beschaffenheit der Oberflächen und herausragende Lage- und Formtoleranzabweichungen können mittels CNC-Fräsen allein nicht erreicht werden, hierzu ist der nachfolgende Schritt des Flachschleifens erforderlich. Unsere Fertigung ist daher so strukturiert, dass sowohl wärmebehandelte Teile als auch sämtliche gefrästen Werkstücke mit der notwendigen Winkligkeit und Ebenheit von 0,005 mm flachgeschliffen werden. Flachschleifen für den Werkzeug und Formenbau durch CNC-gesteuerte Abläufe bedeutet für Sie als Kunden höchste Maßgenauigkeit bei komplizierten Teilen, ebenso garantiert Flachschleifen im Lohn eine präzise Wiederholgenauigkeit. Die Bearbeitungsgenauigkeit beim Flachschleifen mit CNC-Maschinen liegt auch bei anspruchsvollen Konturen unter 10 µm. Wir fertigen die Werkstücke für Sie vom ersten Schnitt und beenden den Produktionsprozess durch das ultrapräzise Flachschleifen für den Werkzeug und Formenbau. Die interdisziplinäre Kompetenz bürgt einerseits für höchste Qualität und andererseits auch für einen schlanken und damit kostengünstigen Prozess, für den Sie sonst mehrere Firmen beauftragt hätten. Die Zeitspanne zwischen den Fräsvorgängen bis zur Drehmaschine beträgt oftmals weniger als drei Minuten, auch Brünieren und Einsatzhärten gehört neben dem Flachschleifen im Lohn zu unseren Stärken.


Flachschleifmaschinen

Für das Flachschleifen für den Werkzeug und Formenbau, dem zweithäufigsten Schleifverfahren nach dem Rundschleifen, werden Flachschleifmaschinen mit einer vertikalen oder horizontalen Hauptspindel ausgerüstet. Verfahrensvarianten sind das Umfangsschleifen und das Stirnschleifen. Auf der Schleifmaschine zum Stirnschleifen wird die Stirnseite der Schleifscheibe für die Bearbeitung genutzt. Die Zustell- und Schnittbewegung werden hierbei von der Schleifscheibe, die Vorschubbewegung wiederum vom Werkstück ausgeführt. Dabei steht die Schleifscheibenachse senkrecht zur Werkstückoberfläche. Die große Berührungsfläche zwischen Werkstück und Werkzeug bedingt große Momentum- und Kraftbelastungen, das stellt an die Steifigkeit von Flachschleifmaschinen sehr hohe Anforderungen. Beim Umfangschleifen sorgt der Umfang der Schleifscheibe für die Bearbeitung des Werkstücks. Es wird hier zwischen Pendel- und Tiefschleifen unterschieden. Tiefschleifen benötigt nur geringen Vorschub, aber eine hohe Zustellung, beim Pendelschleifen ist das Verhältnis umgekehrt. Eine Flachschleifmaschine ist nicht nur für ebene und glatte Flächen, sondern auch zur Erstellung von Profilen und Nuten geeignet. Beim Profilschleifen stellt die Schleifscheibe den Negativabdruck des Profils vom Werkstück dar, beim Formschleifen hingegen wird das Profil über den CNC-gesteuerten Schleifkopf erzeugt. Flachschleifmaschinen werden überall dort eingesetzt, wo höchste Präzision erforderlich ist, beispielsweise im Werkzeug-, Formen- und Vorrichtungsbau. Je nach Größe der zu bearbeitenden Werkstücke wird die Flachschleifmaschine mit einem drehbaren Rundtisch oder einem Langtisch ausgerüstet.


Wirtschaftliche und flexible Präzisionsbearbeitung

Für die Endbearbeitung von Bauteilen aus dem Maschinenbau, sowohl aus metallischen als auch aus nichtmetallischen Bereichen, werden präzise Funktionsflächen durch Tief- und Pendelschleifen auf der Flachschleifmaschine erstellt. Dabei ist die Oberflächen- und Formgüte vorab genau zu definieren. Mit dem wegbestimmten, spanenden Verfahren können geometrisch unbestimmte Formen bearbeitet werden. Vorteile beim Flachschleifen sind neben der Form- und Maßgenauigkeit entsprechend der Toleranzklasse IT 5/6 auch die Möglichkeit, sehr harte Werkstoffe zu bearbeiten, sowie die geringe Rauheit und Welligkeit. Die Rz-Größe liegt bei einem bis drei Mikrometern. Die Präzision wird unter anderem durch die in den Schleifscheiben enthaltenen Korund- oder Siliziumkarbid-Schleifkörner erreicht (Korund: weiß oder rosa, Siliziumkarbid: grün oder schwarz). Mit steigender Härte der Schleifkörner nimmt die Kornzähigkeit ab, diese ist die Voraussetzung für eine Vermeidung von vorzeitigem Kornbruch. Je nach Werkstoff, der durch Flachschleifen bearbeitet wird, kann daher auch Bornitrid als Schleifkorn eingesetzt werden. Besonders bewährt hat sich kubisch kristallines Bornitrid mit Diamantstruktur (CBN). Die wesentlichsten Eigenschaften der Schleifkörner sind ihre Kornzähigkeit, die Härte und Wärmebeständigkeit.